Die Heilige

Heilige Birmakatzen gehören zu den schönsten Rassekatzen überhaupt.

Im Gegensatz zu vielen anderen Rassen, die im Laufe der Zeit durch eher fehlgeleitete züchterische Bemühungen, viel von ihrem einstigen Charme verloren haben, ist uns die Heilige Birmakatze in ihrer ursprünglichen Art erhalten geblieben.

 

Birmakatzen faszinieren den Betrachter zunächst durch ihr schon fast märchenhaftes Aussehen. Die Abzeichen an Gesicht, Ohren, Beinen und Schwanz heben sich - insbesondere bei den dunkleren Farbvarianten - deutlich vom eierschalenfarbigen Körperfell ab.

Die schönen, blauen Augen - die übrigens möglichst dunkel sein sollten - rufen bei vielen Menschen Bewunderung hervor.

 

Der Legende nach stammt die Heilige Birmakatze aus Birma, dem heutigen Myanmar wo sie sich vor langer Zeit ihren Beinamen als heilige Katze erworben hat.

Eine perfekt dem Rassestandard entsprechende Heilige Birmakatze zu züchten ist nahezu unmöglich. Besondere Schwierigkeiten bereitet dabei die Gleichmäßigkeit der sogenannten Handschuhe (d.h. die weißen Zehen an den vier Pfoten) sowie die Sporen, die ausgehend von den Handschuhen der Hinterpfoten auf der Unterseite der Beine ein umgekehrtes “V” bilden sollen.

Sicherlich ein Grund mit, warum viele Katzenfreunde, die zunächst mit der Züchtung dieser wunderschönen Katzen begonnen haben, sich nach verhältnismäßig kurzer Zeit anderen Rassen zuwenden.

 

Da es die Heilige Birmakatze ursprünglich nur in den Farben seal-point (dunkles Braun) und blue-point (blau-grau) gab, haben die Züchter in mühevoller Kleinarbeit über viele Jahre hinweg daran “gearbeitet”, das Farbspektrum zu erweitern ohne dabei den harmonischen Gesamteindruck dieser Katzenrasse zu vernachlässigen.

Es gibt daher zwischenzeitlich neben den alten Farben seal-point und blue-point nunmehr auch die Farben chocolate-point, lilac-point, red-point und cream-point sowie verschiedene tabby-point (Tigerung) und tortie-point (Rot-Scheckung) Varietäten, wobei die Farbe einer Heiligen Birmakatze eher eine Frage des persönlichen Geschmacks ist.

Seit einiger Zeit werden Birmakatzen auch in "silver" sowie "cinnamon" und "fawn" gezüchtet. Diese Varianten sind allerdings bisher nicht anerkannt.

 

Wesentlich ist sicherlich der freundlich, aufgeschlossene Charakter dieser Katzen, der sie zu angenehmen und pflegeleichten Familienmitgliedern werden läßt, die sich gerade in einem turbulenten Haushalt mit Kindern und anderen Haustieren sehr wohl fühlen.

Im Wesen dieser schönen Rasse liegt allerdings auch ein “Nachteil” begründet. Heilige Birmakatzen sind nicht für Single-Haushalte geeignet, in denen der Besitzer ganztägig arbeitet und nicht zumindest ein tierischer Spielgefährte zur Verfügung steht.

 

Die Farben Neben den Standardfarben der Heiligen Birmakatze (seal-point und blue-point) gibt es zwischenzeitlich 18 weitere, anerkannte Farbvarietäten. Wer sich für die möglichen Farben der Nachkommen seine...
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Farbtabellen Die Verpaarungstabelle enthält Angaben darüber, welche Farben die Kitten bekommen können, wenn die Elterntiere eine vorgegebene Farbe haben. (Angaben zu geschlechtsspezifischen Vererbung von "ROT" ...
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Die Augen Warum hat die Heilige Birmakatze eigentlich blaue Augen ? Die Frage, warum Hl. Birmakatzen - wie übrigens alle sogenannten Maskenkatzen - blaue Augen haben läßt sich sowohl aus der Legende über di...
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